Technologie

Was auf dem Vorfeld passiert: Die Logistik zwischen Landung und Start unter der Lupe

Ein Flugzeug rollt ans Gate, die Türen öffnen sich und wenig später beginnt bereits das Boarding für den nächsten Flug. Was für Passagiere wie eine kurze Pause aussieht, ist auf dem Vorfeld eine präzise koordinierte Abfolge zahlreicher Arbeitsschritte. Gepäck wird entladen und neu verladen, die Kabine gereinigt, Catering geliefert, Treibstoff übernommen und die technische Abflugbereitschaft hergestellt. Viele dieser Prozesse laufen gleichzeitig. Diese Bodenabfertigung wird als Turnaround bezeichnet. Wie lange sie dauert, hängt unter anderem von Flugzeugtyp, Strecke, Beladung, Flughafen und Betriebsmodell der Airline ab. Entscheidend ist weniger ein möglichst hohes Arbeitstempo als die Abstimmung zwischen den beteiligten Teams. Denn ein Flugzeug darf erst wieder vom Standplatz rollen, wenn alle sicherheitsrelevanten Arbeiten abgeschlossen und die erforderlichen Informationen ausgetauscht sind.

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Luftfracht unter Temperaturkontrolle: So bleiben Medikamente am Flughafen geschützt

Ein Medikament kann pünktlich ankommen und trotzdem unbrauchbar sein. Schon eine ungeplante Temperaturabweichung kann empfindliche Wirkstoffe beeinträchtigen. Beim Lufttransport zählt deshalb jeder Übergang: vom Kühlfahrzeug ins Frachtlager, vom Lager über das Vorfeld ins Flugzeug und am Zielflughafen wieder zurück auf die Strasse. Eine sichere pharmazeutische Kühlkette entsteht jedoch nicht allein durch schnelle Abläufe. Temperaturbereiche, Verpackung, Lagerzonen, Messgeräte und Notfallpläne müssen zusammenpassen. Internationale Standards der IATA und die Schweizer Regeln zur Guten Vertriebspraxis, kurz GDP, geben dafür den Rahmen vor.

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Emirates modernisiert 100 Flugzeuge und steigert den Komfort für Reisende weltweit

Emirates hat einen wichtigen Meilenstein bei der Modernisierung seiner Langstreckenflotte erreicht. Seit November 2022 wurden 100 Flugzeuge umfassend umgebaut und mit einer modernen Kabinenausstattung versehen. Ziel ist es, den Komfort für Passagiere in allen Reiseklassen weiter zu verbessern. Im Rahmen des weltweit grössten bekannten Flottenmodernisierungsprogramms einer Fluggesellschaft erhielten bislang 47 Airbus A380 und 53 Boeing 777 in den Emirates Engineering-Hangars in Dubai eine vollständig erneuerte Innenausstattung. Bis Ende Dezember 2026 sollen rund 20 weitere Flugzeuge modernisiert werden. Insgesamt umfasst das Retrofit-Programm 219 Flugzeuge und ist Teil einer Investition von fünf Milliarden US-Dollar.

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Air France baut seit 30 Jahren ihr Drehkreuz in Paris konsequent für die Zukunft aus

Air France feiert das 30-jährige Bestehen ihres Drehkreuzes am Flughafen Paris-Charles de Gaulle. Seit der Eröffnung im Jahr 1996 investiert die Fluggesellschaft kontinuierlich in Innovationen, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und ein hochwertiges Kundenerlebnis. Heute verbindet das Drehkreuz mit bis zu 800 täglichen Flügen nahezu 170 Destinationen weltweit. Im Jahr 2025 nutzten mehr als 40 Millionen Kundinnen und Kunden von Air France den Flughafen Paris-Charles de Gaulle. Davon reisten 53 Prozent als Umsteigepassagiere. Das Drehkreuz zählt damit zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren der Air France-KLM-Gruppe und stärkt sowohl die internationale Konnektivität als auch den Wirtschaftsstandort Frankreich.

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Neuer Airbus-Standard: BAA Training France setzt weltweit ersten A320-Simulator ein

BAA Training France betreibt als weltweit erstes Ausbildungszentrum einen Airbus A320 Full Flight Simulator (FFS), der nach dem neuen Airbus-Standard 2.2.1 zertifiziert und offiziell für den Trainingsbetrieb freigegeben wurde. Der Simulator steht Fluggesellschaften und Betreibern aus aller Welt für die Pilotenausbildung zur Verfügung. Der Flugsimulator gehört Transavia France, der Low-Cost-Airline der Air-France-KLM-Gruppe, und wird von BAA Training betrieben und gewartet. Mit der Zertifizierung erhalten Fluggesellschaften Zugang zu einer Trainingsumgebung, die den neuesten technischen Entwicklungen der Airbus-A320neo-Flugzeugfamilie entspricht.

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Militärflugplatz Emmen: Heimat der Patrouille Suisse und Herzstück der Schweizer Luftwaffe

Mitten in der Agglomeration Luzern, eingeklemmt zwischen Wohnquartieren und Gewerbegebiet, liegt einer der wichtigsten Militärflugplätze der Schweiz. Der Militärflugplatz Emmen – offiziell bekannt unter den Codes IATA: EML und ICAO: LSME – ist Heimatbasis der weltberühmten Kunstflugstaffel Patrouille Suisse, Ausbildungszentrum für Piloten und Drohnenoperatoren, Simulatorzentrum der Luftwaffe und ab 2026 auch organisatorisch deutlich aufgewertet. Was hinter den Zäunen passiert, ist für viele Anwohnende vor allem durch den Lärm spürbar – aber weit mehr als ein Flugplatz. Nach mehreren Vorprojekten in den 1920er-Jahren durch den Bund und die Stadt Luzern beschloss 1938 die Gemeindeversammlung von Emmen einen Beitrag von 200'000 Franken zum Bau des Flugplatzes. Per Bundesratsbeschluss wurde das Eidgenössische Militärdepartement beauftragt, in Emmen einen Militärflugplatz aufzubauen. Nach dem Bau des Flugplatzes erfolgte am 7. Juli 1939 die erste Landung. Seither hat sich der Flugplatz von einem einfachen Erdplatz zu einem der technisch anspruchsvollsten Militärstandorte der Schweiz entwickelt.

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Flughafen Bern schliesst 2025 erneut profitabel ab und investiert in die Zukunft

Die Flughafen Bern AG hat das Geschäftsjahr 2025 nach drei erfolgreichen Vorjahren erneut mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Dank einer erfolgreichen Sommersaison, hoher Kostendisziplin und einer starken regionalen Verankerung konnte ein Gewinn von CHF 103'136 erzielt werden. Gleichzeitig wurden wichtige Weichenstellungen für die nachhaltige Weiterentwicklung des Flughafens vorgenommen. Gestern hat die 78. Generalversammlung der Flughafen Bern AG stattgefunden. Der Geschäftsbericht für das Jahr 2025 ist auf der Homepage verfügbar. An der Generalversammlung waren insgesamt 89'922 Aktienstimmen beziehungsweise 63 Prozent des Aktienkapitals vertreten.

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Flughafen Zürich lockert Flüssigkeitsregel für Passagiere dank neuer CT-Scanner

Am Flughafen Zürich dürfen lokalabfliegende Passagiere ab Freitag, 26. Juni 2026, Flüssigkeitsbehälter bis zu 2 Litern Fassungsvermögen im Handgepäck mitführen. Die neue Regelung gilt für Passagiere, die ihre Reise in Zürich beginnen und im Sicherheitskontrollgebäude (SKG) kontrolliert werden. Sie profitieren damit neu von vereinfachten Abläufen und deutlich mehr Komfort beim Mitführen von Flüssigkeiten im Handgepäck.

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Flugzeugtreibstoff aus Rinderdung: Start-up produziert nachhaltiges Kerosin für Airlines

Ein US-Start-up hat erfolgreich Flugzeugtreibstoff aus Rinderdung hergestellt. Circularity Fuels wandelte in einem Pilotprojekt auf einem Milchviehbetrieb in Kalifornien methanreiches Biogas aus den Ausscheidungen von Rindern in nachhaltigen Flugkraftstoff um, der die ASTM-Standards für die kommerzielle Luftfahrt erfüllt. Die Anlage wurde während sechs Monaten auf einem Milchviehbetrieb mit mehr als 5'000 Tieren nahe Madera im US-Bundesstaat Kalifornien getestet. Ziel war die Produktion von Sustainable Aviation Fuel (SAF), also nachhaltigem Flugzeugtreibstoff.

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Kantonsrat bestätigt Bedeutung des Flughafens Zürich für die internationale Anbindung

Die Flughafen Zürich AG begrüsst, dass der Zürcher Kantonsrat die Flughafen-Nachtruhe-Initiative sehr deutlich mit 171 zu 5 Stimmen ablehnt. Er folgt damit der Einschätzung seiner vorberatenden Kommission, welche die Initiative einstimmig zur Ablehnung empfohlen hatte. Die Ablehnung der Initiative ist ein wichtiger Entscheid für den Erhalt der guten interkontinentalen Anbindung der Schweiz. Am 15. April 2024 wurde die «Flughafen-Nachtruhe-Initiative» im Kanton Zürich eingereicht. Sie verlangt eine weitere Einschränkung der Betriebszeiten am Flughafen Zürich. Heute hat das Parlament die Initiative deutlich abgelehnt. Dafür stimmt es dem von der Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt (KEVU) erarbeiteten Gegenvorschlag zu.

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Von Luftfahrt bis Raumfahrt: ILA Berlin 2026 als Plattform für Kooperationen und Innovationen

An den Fachbesuchertagen der ILA Berlin 2026 standen internationale Kooperationen, strategische Partnerschaften und Industrieabschlüsse im Fokus. Mit dem heutigen Freitag enden die Fachbesuchertage der ILA Berlin 2026, bevor die Messe am Wochenende ihre Türen für das private Publikum öffnet. 750 Aussteller aus 37 Ländern präsentieren auf der ILA ihre Innovationen aus Aviation, Space und Defence und nutzten die Messe an den Fachbesuchertagen als Plattform für Geschäftsabschlüsse, strategische Kooperationen und neue Partnerschaften.

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Kloten ZH: Flughafen Zürich führt im März und Juni 2026 zusätzliche Messflüge durch

Am Flughafen Zürich finden auch in diesem Jahr periodische Messflüge für die Überprüfung der Navigationsanlagen statt. Neben den jährlich durchgeführten Messflügen im Frühling und Spätsommer sind dieses Jahr zusätzliche Flüge notwendig. Zwischen dem 9. und 17. März 2026 sowie falls notwendig am 1. und 2. April 2026 werden zur Überprüfung der Instrumentenlandesysteme (ILS) und der Drehfunkfeuer (VOR/DME) reguläre Messflüge durchgeführt. Diese finden am Nachmittag sowie in der Nacht, nach Beendigung des ordentlichen Flugbetriebes, bis spätestens um zwei Uhr morgens statt.

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Turnaround: Was zwischen Landung und Start passiert – die unsichtbare Arbeit am Flughafen

Wenn ein Flugzeug landet, beginnt für die meisten Passagiere das Warten. Für die Bodencrew beginnt in diesem Moment eine hochpräzise Choreografie, die unter extremem Zeitdruck ablaufen muss. Bis zu einem Dutzend Teams arbeiten gleichzeitig im, um und unter dem Flugzeug – und all das in einem Zeitfenster, das je nach Flugzeugtyp zwischen 35 Minuten und zwei Stunden liegt. Was in dieser Zeit geschieht, bekommen die wenigsten zu sehen. Ein Flugzeug am Boden ist ein teures Flugzeug. Airlines berechnen die Wirtschaftlichkeit ihrer Flotten nach den sogenannten «Block Hours» – der Zeit zwischen dem Lösen der Bremsklötze («Off-Block») und dem Setzen der Bremsklötze nach der nächsten Landung («On-Block»). Jede Minute am Boden ist eine Minute, die keine Einnahmen generiert. Gleichzeitig ist der Turnaround – so heisst der Gesamtprozess der Bodenabfertigung – eine der komplexesten logistischen Operationen im zivilen Luftverkehr. Ein Fehler in einem einzigen Teilprozess kann eine Verspätung auslösen, die sich über den ganzen Tag und alle Folgeflüge der Maschine fortpflanzt.

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Summit zeigt autonome Flughafen-Shuttles und Robotaxis in der Schweiz

Der ausgebuchte, europaweit erstmals durchgeführte Automated Mobility Summit hat bewiesen, dass die Schweiz über das Talent, die Pilotprojekte und die regulatorischen Rahmenbedingungen verfügt, um autonome Mobilität zum Wohl der Gesellschaft erfolgreich voranzubringen. Was jetzt folgen muss, ist eine Entscheidung: mutig in diese Vision investieren – oder die Chance ungenutzt lassen. Der erste Automated Mobility Summit (AMS), organisiert von SAAM (Swiss Association for Autonomous Mobility), fand am 4. und 5. Mai 2026 im Switzerland Innovation Park Zurich in Dübendorf statt. Während zwei Tagen versammelten sich mehr als 300 Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, Ingenieurinnen und Ingenieure, Politikerinnen und Politiker, Transportunternehmen und Investierende aus ganz Europa, Asien und den USA, um den Stand der autonomen Mobilität zu beurteilen und die konkreten Schritte zu definieren, die nötig sind, um Pilotprojekte in dauerhafte Anwendungen zu überführen.

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Schweizer Flugsicherung Skyguide reduziert Führungsgremium ab 2027 deutlich

Die Geschäftsleitung der Schweizer Flugsicherung wird per 1. Januar 2027 signifikant reduziert. Die neue Struktur macht Skyguide effizienter, einfacher und fokussierter auf das Kerngeschäft. Die Schweizer Flugsicherung Skyguide verkleinert ihre Geschäftsleitung von 9 auf 5 Mitglieder. Der Verwaltungsrat hat die neue Struktur als ersten konkreten Schritt der Neuausrichtung des Unternehmens beschlossen.

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Emirates Group steigert Gewinn im Geschäftsjahr 2025-26 um sieben Prozent

Die Emirates Group hat im Geschäftsjahr 2025-26 ihren Umsatz und Gewinn weiter gesteigert. Wie aus den veröffentlichten Kennzahlen hervorgeht, erreichte die Gruppe einen Umsatz von 150,5 Milliarden AED (41,0 Milliarden US-Dollar) – ein Plus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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Emirates stärkt Dubai als internationales Drehkreuz mit mehr Flügen weltweit

Emirates verzeichnet eine nahezu vollständige Rückkehr zum regulären Flugbetrieb: Nach der Phase betrieblicher Einschränkungen sind inzwischen 96 Prozent des globalen Streckennetzes wiederhergestellt. In den vergangenen Wochen hat die Fluggesellschaft ihre Verbindungen in die Regionen Amerika, Europa, Afrika, Westasien, Nahost/GCC, Fernost und Australasien schrittweise wieder aufgenommen. Aktuell bedient Emirates 137 Destinationen in 72 Ländern und führt über 1.300 wöchentliche Flugfrequenzen durch. Dies entspricht 75 Prozent der Kapazität vor Beginn der Unterbrechung. Emirates bietet jeden Tag wieder mehr Flüge, mehr Sitzplätze und mehr Reisemöglichkeiten an und unterstreicht damit die Rolle Dubais als zentrales Drehkreuz des weltweiten Reiseverkehrs. Selbst während des Betriebs mit reduziertem Flugplan beförderte Emirates 4,7 Millionen Gäste zwischen 1. März und 30. April. Dies ist ein Beleg für die anhaltende Reisenachfrage und das Vertrauen, das Reisende Emirates weiterhin entgegenbringen, um sie zuverlässig an ihr Ziel zu bringen.

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Flughafen Zürich eröffnet Noida Airport bei Delhi am 15. Juni 2026

Der erste kommerzielle Flug am Noida International Airport wird am 15. Juni 2026 erwartet. Damit nimmt das von der Flughafen Zürich AG entwickelte und betriebene Flughafenprojekt in Indien den Flugbetrieb offiziell auf und tritt in die operative Phase ein. Nach intensiver Bau- und Vorbereitungszeit ist der Flughafen bereit für die Aufnahme des kommerziellen Betriebs. In einer ersten Phase wird der Noida International Airport über eine Piste sowie ein modernes Passagierterminal verfügen, das auf hohe Effizienz, kurze Wege und eine gute Servicequalität ausgelegt ist.

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