Vom 29. Juni bis 17. Juli 2026 findet ab dem Militärflugplatz Emmen das jährliche Ausbildungsmodul Inland mit F/A-18-Flugzeugen statt.
In dieser Zeit ist im Raum Emmen mit erhöhtem Flugbetrieb und entsprechender Lärmentwicklung zu rechnen.
Mitten in der Agglomeration Luzern, eingeklemmt zwischen Wohnquartieren und Gewerbegebiet, liegt einer der wichtigsten Militärflugplätze der Schweiz. Der Militärflugplatz Emmen – offiziell bekannt unter den Codes IATA: EML und ICAO: LSME – ist Heimatbasis der weltberühmten Kunstflugstaffel Patrouille Suisse, Ausbildungszentrum für Piloten und Drohnenoperatoren, Simulatorzentrum der Luftwaffe und ab 2026 auch organisatorisch deutlich aufgewertet. Was hinter den Zäunen passiert, ist für viele Anwohnende vor allem durch den Lärm spürbar – aber weit mehr als ein Flugplatz.
Nach mehreren Vorprojekten in den 1920er-Jahren durch den Bund und die Stadt Luzern beschloss 1938 die Gemeindeversammlung von Emmen einen Beitrag von 200'000 Franken zum Bau des Flugplatzes. Per Bundesratsbeschluss wurde das Eidgenössische Militärdepartement beauftragt, in Emmen einen Militärflugplatz aufzubauen. Nach dem Bau des Flugplatzes erfolgte am 7. Juli 1939 die erste Landung. Seither hat sich der Flugplatz von einem einfachen Erdplatz zu einem der technisch anspruchsvollsten Militärstandorte der Schweiz entwickelt.
Vom 29. Juni bis 17. Juli 2026 findet ab dem Militärflugplatz Emmen das jährliche Ausbildungsmodul Inland mit F/A-18-Flugzeugen statt.
In dieser Zeit ist im Raum Emmen mit erhöhtem Flugbetrieb und entsprechender Lärmentwicklung zu rechnen.