Digitalisierung

Was auf dem Vorfeld passiert: Die Logistik zwischen Landung und Start unter der Lupe

Ein Flugzeug rollt ans Gate, die Türen öffnen sich und wenig später beginnt bereits das Boarding für den nächsten Flug. Was für Passagiere wie eine kurze Pause aussieht, ist auf dem Vorfeld eine präzise koordinierte Abfolge zahlreicher Arbeitsschritte. Gepäck wird entladen und neu verladen, die Kabine gereinigt, Catering geliefert, Treibstoff übernommen und die technische Abflugbereitschaft hergestellt. Viele dieser Prozesse laufen gleichzeitig. Diese Bodenabfertigung wird als Turnaround bezeichnet. Wie lange sie dauert, hängt unter anderem von Flugzeugtyp, Strecke, Beladung, Flughafen und Betriebsmodell der Airline ab. Entscheidend ist weniger ein möglichst hohes Arbeitstempo als die Abstimmung zwischen den beteiligten Teams. Denn ein Flugzeug darf erst wieder vom Standplatz rollen, wenn alle sicherheitsrelevanten Arbeiten abgeschlossen und die erforderlichen Informationen ausgetauscht sind.

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Luftfracht unter Temperaturkontrolle: So bleiben Medikamente am Flughafen geschützt

Ein Medikament kann pünktlich ankommen und trotzdem unbrauchbar sein. Schon eine ungeplante Temperaturabweichung kann empfindliche Wirkstoffe beeinträchtigen. Beim Lufttransport zählt deshalb jeder Übergang: vom Kühlfahrzeug ins Frachtlager, vom Lager über das Vorfeld ins Flugzeug und am Zielflughafen wieder zurück auf die Strasse. Eine sichere pharmazeutische Kühlkette entsteht jedoch nicht allein durch schnelle Abläufe. Temperaturbereiche, Verpackung, Lagerzonen, Messgeräte und Notfallpläne müssen zusammenpassen. Internationale Standards der IATA und die Schweizer Regeln zur Guten Vertriebspraxis, kurz GDP, geben dafür den Rahmen vor.

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Air France baut seit 30 Jahren ihr Drehkreuz in Paris konsequent für die Zukunft aus

Air France feiert das 30-jährige Bestehen ihres Drehkreuzes am Flughafen Paris-Charles de Gaulle. Seit der Eröffnung im Jahr 1996 investiert die Fluggesellschaft kontinuierlich in Innovationen, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und ein hochwertiges Kundenerlebnis. Heute verbindet das Drehkreuz mit bis zu 800 täglichen Flügen nahezu 170 Destinationen weltweit. Im Jahr 2025 nutzten mehr als 40 Millionen Kundinnen und Kunden von Air France den Flughafen Paris-Charles de Gaulle. Davon reisten 53 Prozent als Umsteigepassagiere. Das Drehkreuz zählt damit zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren der Air France-KLM-Gruppe und stärkt sowohl die internationale Konnektivität als auch den Wirtschaftsstandort Frankreich.

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Neuer Airbus-Standard: BAA Training France setzt weltweit ersten A320-Simulator ein

BAA Training France betreibt als weltweit erstes Ausbildungszentrum einen Airbus A320 Full Flight Simulator (FFS), der nach dem neuen Airbus-Standard 2.2.1 zertifiziert und offiziell für den Trainingsbetrieb freigegeben wurde. Der Simulator steht Fluggesellschaften und Betreibern aus aller Welt für die Pilotenausbildung zur Verfügung. Der Flugsimulator gehört Transavia France, der Low-Cost-Airline der Air-France-KLM-Gruppe, und wird von BAA Training betrieben und gewartet. Mit der Zertifizierung erhalten Fluggesellschaften Zugang zu einer Trainingsumgebung, die den neuesten technischen Entwicklungen der Airbus-A320neo-Flugzeugfamilie entspricht.

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Flughafen Zürich lockert Flüssigkeitsregel für Passagiere dank neuer CT-Scanner

Am Flughafen Zürich dürfen lokalabfliegende Passagiere ab Freitag, 26. Juni 2026, Flüssigkeitsbehälter bis zu 2 Litern Fassungsvermögen im Handgepäck mitführen. Die neue Regelung gilt für Passagiere, die ihre Reise in Zürich beginnen und im Sicherheitskontrollgebäude (SKG) kontrolliert werden. Sie profitieren damit neu von vereinfachten Abläufen und deutlich mehr Komfort beim Mitführen von Flüssigkeiten im Handgepäck.

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Von Luftfahrt bis Raumfahrt: ILA Berlin 2026 als Plattform für Kooperationen und Innovationen

An den Fachbesuchertagen der ILA Berlin 2026 standen internationale Kooperationen, strategische Partnerschaften und Industrieabschlüsse im Fokus. Mit dem heutigen Freitag enden die Fachbesuchertage der ILA Berlin 2026, bevor die Messe am Wochenende ihre Türen für das private Publikum öffnet. 750 Aussteller aus 37 Ländern präsentieren auf der ILA ihre Innovationen aus Aviation, Space und Defence und nutzten die Messe an den Fachbesuchertagen als Plattform für Geschäftsabschlüsse, strategische Kooperationen und neue Partnerschaften.

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Summit zeigt autonome Flughafen-Shuttles und Robotaxis in der Schweiz

Der ausgebuchte, europaweit erstmals durchgeführte Automated Mobility Summit hat bewiesen, dass die Schweiz über das Talent, die Pilotprojekte und die regulatorischen Rahmenbedingungen verfügt, um autonome Mobilität zum Wohl der Gesellschaft erfolgreich voranzubringen. Was jetzt folgen muss, ist eine Entscheidung: mutig in diese Vision investieren – oder die Chance ungenutzt lassen. Der erste Automated Mobility Summit (AMS), organisiert von SAAM (Swiss Association for Autonomous Mobility), fand am 4. und 5. Mai 2026 im Switzerland Innovation Park Zurich in Dübendorf statt. Während zwei Tagen versammelten sich mehr als 300 Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, Ingenieurinnen und Ingenieure, Politikerinnen und Politiker, Transportunternehmen und Investierende aus ganz Europa, Asien und den USA, um den Stand der autonomen Mobilität zu beurteilen und die konkreten Schritte zu definieren, die nötig sind, um Pilotprojekte in dauerhafte Anwendungen zu überführen.

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Emirates stärkt Dubai als internationales Drehkreuz mit mehr Flügen weltweit

Emirates verzeichnet eine nahezu vollständige Rückkehr zum regulären Flugbetrieb: Nach der Phase betrieblicher Einschränkungen sind inzwischen 96 Prozent des globalen Streckennetzes wiederhergestellt. In den vergangenen Wochen hat die Fluggesellschaft ihre Verbindungen in die Regionen Amerika, Europa, Afrika, Westasien, Nahost/GCC, Fernost und Australasien schrittweise wieder aufgenommen. Aktuell bedient Emirates 137 Destinationen in 72 Ländern und führt über 1.300 wöchentliche Flugfrequenzen durch. Dies entspricht 75 Prozent der Kapazität vor Beginn der Unterbrechung. Emirates bietet jeden Tag wieder mehr Flüge, mehr Sitzplätze und mehr Reisemöglichkeiten an und unterstreicht damit die Rolle Dubais als zentrales Drehkreuz des weltweiten Reiseverkehrs. Selbst während des Betriebs mit reduziertem Flugplan beförderte Emirates 4,7 Millionen Gäste zwischen 1. März und 30. April. Dies ist ein Beleg für die anhaltende Reisenachfrage und das Vertrauen, das Reisende Emirates weiterhin entgegenbringen, um sie zuverlässig an ihr Ziel zu bringen.

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