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Luftfracht unter Temperaturkontrolle: So bleiben Medikamente am Flughafen geschützt

Ein Medikament kann pünktlich ankommen und trotzdem unbrauchbar sein. Schon eine ungeplante Temperaturabweichung kann empfindliche Wirkstoffe beeinträchtigen. Beim Lufttransport zählt deshalb jeder Übergang: vom Kühlfahrzeug ins Frachtlager, vom Lager über das Vorfeld ins Flugzeug und am Zielflughafen wieder zurück auf die Strasse. Eine sichere pharmazeutische Kühlkette entsteht jedoch nicht allein durch schnelle Abläufe. Temperaturbereiche, Verpackung, Lagerzonen, Messgeräte und Notfallpläne müssen zusammenpassen. Internationale Standards der IATA und die Schweizer Regeln zur Guten Vertriebspraxis, kurz GDP, geben dafür den Rahmen vor.

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Neuer Airbus-Standard: BAA Training France setzt weltweit ersten A320-Simulator ein

BAA Training France betreibt als weltweit erstes Ausbildungszentrum einen Airbus A320 Full Flight Simulator (FFS), der nach dem neuen Airbus-Standard 2.2.1 zertifiziert und offiziell für den Trainingsbetrieb freigegeben wurde. Der Simulator steht Fluggesellschaften und Betreibern aus aller Welt für die Pilotenausbildung zur Verfügung. Der Flugsimulator gehört Transavia France, der Low-Cost-Airline der Air-France-KLM-Gruppe, und wird von BAA Training betrieben und gewartet. Mit der Zertifizierung erhalten Fluggesellschaften Zugang zu einer Trainingsumgebung, die den neuesten technischen Entwicklungen der Airbus-A320neo-Flugzeugfamilie entspricht.

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Flughafen Bern schliesst 2025 erneut profitabel ab und investiert in die Zukunft

Die Flughafen Bern AG hat das Geschäftsjahr 2025 nach drei erfolgreichen Vorjahren erneut mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Dank einer erfolgreichen Sommersaison, hoher Kostendisziplin und einer starken regionalen Verankerung konnte ein Gewinn von CHF 103'136 erzielt werden. Gleichzeitig wurden wichtige Weichenstellungen für die nachhaltige Weiterentwicklung des Flughafens vorgenommen. Gestern hat die 78. Generalversammlung der Flughafen Bern AG stattgefunden. Der Geschäftsbericht für das Jahr 2025 ist auf der Homepage verfügbar. An der Generalversammlung waren insgesamt 89'922 Aktienstimmen beziehungsweise 63 Prozent des Aktienkapitals vertreten.

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Flughafen Zürich lockert Flüssigkeitsregel für Passagiere dank neuer CT-Scanner

Am Flughafen Zürich dürfen lokalabfliegende Passagiere ab Freitag, 26. Juni 2026, Flüssigkeitsbehälter bis zu 2 Litern Fassungsvermögen im Handgepäck mitführen. Die neue Regelung gilt für Passagiere, die ihre Reise in Zürich beginnen und im Sicherheitskontrollgebäude (SKG) kontrolliert werden. Sie profitieren damit neu von vereinfachten Abläufen und deutlich mehr Komfort beim Mitführen von Flüssigkeiten im Handgepäck.

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BGS übernimmt Bodenabfertigung und Betankung für Arkia am Flughafen Vilnius

Die Baltic Ground Services (BGS), ein internationaler Anbieter von Bodenabfertigungs- und Flugzeugbetankungsdiensten, hat die Zusammenarbeit mit Arkia Israeli Airlines am Flughafen Vilnius aufgenommen. BGS übernimmt sowohl die Bodenabfertigung als auch die Betankung der Direktflüge zwischen Vilnius und Tel Aviv. Mit der neuen Partnerschaft startet die erste Zusammenarbeit zwischen BGS und Arkia. Gleichzeitig erweitert BGS damit sein Kundenportfolio am Flughafen Vilnius.

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Kantonsrat bestätigt Bedeutung des Flughafens Zürich für die internationale Anbindung

Die Flughafen Zürich AG begrüsst, dass der Zürcher Kantonsrat die Flughafen-Nachtruhe-Initiative sehr deutlich mit 171 zu 5 Stimmen ablehnt. Er folgt damit der Einschätzung seiner vorberatenden Kommission, welche die Initiative einstimmig zur Ablehnung empfohlen hatte. Die Ablehnung der Initiative ist ein wichtiger Entscheid für den Erhalt der guten interkontinentalen Anbindung der Schweiz. Am 15. April 2024 wurde die «Flughafen-Nachtruhe-Initiative» im Kanton Zürich eingereicht. Sie verlangt eine weitere Einschränkung der Betriebszeiten am Flughafen Zürich. Heute hat das Parlament die Initiative deutlich abgelehnt. Dafür stimmt es dem von der Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt (KEVU) erarbeiteten Gegenvorschlag zu.

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Neuer Airbus A350 hebt ab: Edelweiss fliegt von Zürich nonstop nach Windhoek

Heute ist Edelweiss erstmals nonstop von Zürich nach Windhoek in Namibia abgehoben. Der Flug WK82 startete um 10:15 Uhr mit 285 Passagieren an Bord in Richtung der namibischen Hauptstadt. Zum Einsatz kam der neue Airbus A350 von Edelweiss.

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Flughafen Zürich legt Pistenverlängerungen öffentlich auf – Baustart ab 2030 möglich

Die beiden Gesuche der Flughafen Zürich AG für die Verlängerungen der Pisten 28 und 32 liegen vom 1. bis zum 30. Juni 2026 öffentlich auf. Damit geht ein zentrales Infrastrukturprojekt für mehr Sicherheit und Pünktlichkeit im Flugbetrieb in die nächste Phase. Am 3. März 2024 hat die Zürcher Stimmbevölkerung den Pistenverlängerungen zugestimmt. Die geplanten Verlängerungen der Pisten 28 und 32 sind Projekte, die es künftig ermöglichen, die Sicherheitsmarge zu erhöhen und gleichzeitig einen stabileren Betrieb bei unterschiedlichen Wetterlagen und für alle Flugzeugtypen zu gewährleisten.

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Flughafen Bern erweitert Sommerangebot und baut Geschäftsreiseverkehr aus

Bereits am 7. April 2026 ist am Flughafen Bern der erste Charterflug der Saison, ein Angebot von Belpmoos Reisen mit Chair Airlines nach Jerez de la Frontera in Andalusien abgehoben. Gefolgt von den Flügen nach Jersey und Guernsey, Malta sowie dem Angebot von Rhomberg Reisen nach Calvi auf Korsika. Das Ferienflugangebot ab Bern erfreut sich weiterhin grosser Beliebtheit. Seit gestern Abend steht die Maschine von Helvetic Airways wieder auf dem Vorfeld des Flughafens Bern und heute Vormittag ist sie in Richtung Baleareninsel abgeflogen. Somit ist die Chartersaison in vollem Gang, auf dem „Bäupmoos“ kehrt wieder mehr Leben ein und das gesamte Flughafen Team freut sich auf die kommenden Monate und auf viele Passagiere, welche eine der 16 Destinationen für ihre Ferien gewählt haben.

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Turnaround: Was zwischen Landung und Start passiert – die unsichtbare Arbeit am Flughafen

Wenn ein Flugzeug landet, beginnt für die meisten Passagiere das Warten. Für die Bodencrew beginnt in diesem Moment eine hochpräzise Choreografie, die unter extremem Zeitdruck ablaufen muss. Bis zu einem Dutzend Teams arbeiten gleichzeitig im, um und unter dem Flugzeug – und all das in einem Zeitfenster, das je nach Flugzeugtyp zwischen 35 Minuten und zwei Stunden liegt. Was in dieser Zeit geschieht, bekommen die wenigsten zu sehen. Ein Flugzeug am Boden ist ein teures Flugzeug. Airlines berechnen die Wirtschaftlichkeit ihrer Flotten nach den sogenannten «Block Hours» – der Zeit zwischen dem Lösen der Bremsklötze («Off-Block») und dem Setzen der Bremsklötze nach der nächsten Landung («On-Block»). Jede Minute am Boden ist eine Minute, die keine Einnahmen generiert. Gleichzeitig ist der Turnaround – so heisst der Gesamtprozess der Bodenabfertigung – eine der komplexesten logistischen Operationen im zivilen Luftverkehr. Ein Fehler in einem einzigen Teilprozess kann eine Verspätung auslösen, die sich über den ganzen Tag und alle Folgeflüge der Maschine fortpflanzt.

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